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Jugendzeltlager an der Talsperre Pöhl

dummypropertydefaultJunghelferin Nelly Schulze berichtet:
Vom 18. bis 20. Juni fuhr die Jugendgruppe Aue-Schwarzenberg an die Talsperre Pöhl, wo wir auf dem Zeltplatz ganz in der Nähe der Talsperre zelteten. Nachdem wir unsere sieben Sachen in die beiden Mannschaftstransportwagen gepackt hatten begaben wir uns auf die zirka einstündige Fahrt nach Pöhl. Dort angekommen, suchten wir uns unsere zugewiesene Stelle, auf der wir auch gleich das Lager aufschlugen.

Danach aßen wir erst einmal Abendbrot. Nachdem wir fertig waren, saßen alle noch gemütlich zusammen, spielten Uno, Fußball oder andere Spiele.

Am Samstag mussten wir schon zeitig los. Der erst Tagesausflug stand an. Es ging in den Kletterwald von Pöhl. Nach einer kurzen Einweisung mit Gurt, Karabinerhacken und Rolle ging es ab in die Höhe. Alle die, die einen Atrenalienstoß bekommen wollten hingen sich in die Seile! Die erste Stufe (Fitness) haben alle ohne Probleme geschafft. Die zweite Stufe (Abenteuer) war auch recht locker. Hier klappte auch alles super. Für Diejenigen, die noch nicht richtig ausgelastet waren und sich trauten die dritte Stufe (Risiko) zu bewältigen, war es am schwersten. Die Kraft war danach wie weggeblasen. Aber auch wenn die Kraft aufgebraucht war ließen wir uns anschließend nicht die Fahrt über die Talsperre mit einer langen Rolle entgehen.

Zurück bei den Zelten ruhten wir und erst mal aus und stärkten uns beim Mittagessen. So viel Zeit hatten wir dabei aber nicht, weil es danach gleich mit einer Ausbildung bei der Wasserwacht Pöhl weiterging. Sandra, unsere Ausbilderin für 4 Stunden erklärte uns viel Interessantes zum Thema Erste Hilfe. Von der stabilen Seitenlage bis hin zur Herzdruckmassage lernte sie uns alles, was in 4 Stunden beizubringen geht. Zwischendurch durften wir uns noch in der Talsperre abkühlen. Zur Belohnung für unsere Aufmerksamkeit fuhren wir noch mit dem Ruder- und Motorboot der Wasserwacht. Am Abend grillten wir dann noch mit Sandra und ihren Kollegen.

Am nächsten Morgen wollten einige nicht aufstehen und wurden deswegen sehr unsanft mit der Außensprechanlage von Transit und Wasser zum Aufstehen gebracht. Dann bauten wir die Zelte ab. 14.30 Uhr fuhren wir leider wieder zurück zum OV. „Zuhause“ angekommen räumten wir alle noch auf und bekamen noch eine Bescheinigung über die Teilnahme am Lehrgang.

 

Ein besonderer Dank gilt dabei der Geschäftsstelle Chemnitz und vor allem Timo Wohler, der die Jugendbetreuer bei der Vorbereitung des Zeltlagers umfangreich unterstützt hat. Des Weiteren danken wir auch dem Ortsverband Chemnitz für die Bereitstellung eines Fahrzeuges.